API-Zugang einrichten und den ersten Abruf testen
Du willst Aufträge, Kunden oder Artikel aus einem eigenen Programm heraus abrufen oder anlegen? Dafür gibt es die billware-API. In billware brauchst du dazu das Zusatzmodul REST-API und deine beiden Zugangsdaten, alles Weitere steht in der API-Dokumentation. Den Zugang richtest du in ein paar Minuten ein, das Programmieren übernimmt danach jemand, der sich damit auskennt.
API-Zugang einrichten: Zusatzmodul buchen
- Öffne „Mein Konto › Zusatzmodule“ und such die REST-API.
- Klicke auf „Kostenlos Testen“, wenn du noch in der Testphase bist, sonst auf „Buchen“, und bestätige im Fenster.
- Danach findest du im Menü „Apps“ den Eintrag „API“.
API-Appid und API-Secret finden
Auf der Seite „Apps › API“ liegen deine Zugangsdaten. Sie sind verdeckt, bis du sie brauchst.
- Öffne „Apps › API“.
- Klicke im Bereich „API Authentifizierung“ auf „API-Anmeldedaten anzeigen“.
- Kopiere „API-Appid“ und „API-Secret“ in dein Programm.

Achtung: Mit diesen Daten kommt man an deine Aufträge, Kunden und Artikel. Gib sie nicht weiter, schick sie nicht per E-Mail und leg sie nicht in öffentlichen Code. Gehört dein Programm jemand anderem, soll er sie nur dort hinterlegen, wo sie niemand mitlesn kann. Sind sie doch einmal in falsche Hände geraten, erzeugst du sie auf derselben Seite über „API-Anmeldedaten neu generieren“ neu — danach musst du sie in deinem Programm austauschen.
Den ersten Abruf testen
Die API nimmt Anfragen per POST entgegen. Mitgeschickt werden immer:
| Angabe | Inhalt |
|---|---|
X-Bw-Method | Name der Methode, zum Beispiel test.connection oder order.create |
X-Bw-Hmac | deine API-Appid, ein Doppelpunkt und die berechnete Signatur |
Content-Type | application/json |
Für den ersten Versuch eignet sich die Methode test.connection: Sie verändert nichts und sagt dir nur, ob die Zugangsdaten und die Signatur stimmen. Wie die Signatur berechnet wird und welche Methoden es gibt, steht mit Beispielen in der API-Dokumentation.
Aufrufe im Blick behalten
Unter „API-Calls der letzten Stunde“ steht jeder Aufruf mit „Uhrzeit“, „Methode“, „Status Code“, „Nachricht“ und „IP Adresse“. Das hilft beim Einrichten: Kommt nichts an, liegt es meisst an der Signatur oder an einem Tippfehler im Methodennamen.

Wie viele Aufrufe pro Stunde möglich sind, steht daneben unter „Dein gebuchtes Paket“.
API und Webhooks zusammen nutzen
Die API ist der Weg von deinem Programm zu billware. Umgekehrt meldet sich ein Webhook bei dir, sobald sich in billware etwas ändert, zum Beispiel wenn ein Auftrag entsteht. Das spart Abfragen auf Verdacht: Der Webhook meldet die Änderung, über die API holst du die Einzelheiten. Wie du Webhooks einrichtest und die Signatur prüfst, steht in Webhooks einrichten.
Häufige Fragen
Wo finde ich API-Appid und API-Secret?
Wie viele Aufrufe darf ich machen?
Wie sehe ich, ob meine Aufrufe ankommen?
Was ist der Unterschied zu Webhooks?
Brauche ich dafür ein Zusatzmodul?
Stimmt etwas nicht mehr mit billware überein?